Semantische Suche in Geschäftsdokumenten
Nach „vorzeitiger Kündigung“ suchen, auch wenn im PDF „vorzeitige Vertragsbeendigung“ steht. Die Absicht zählt genauso wie das exakte Wort.
Von DocPilot-Team1 Min. Lesezeit
Die Suche nach Dateinamen scheitert, sobald die Datei `scan_034.pdf` heißt. Die semantische Suche bringt die Absicht („Kündigungsfrist“) mit dem tatsächlichen Inhalt zusammen. Sie ist eine tragende Säule der Dokumenten-KI.
Stichwörter, Filter, Semantik
- Stichwörter / Volltext: exakte oder ähnliche Treffer
- Filter: Typ, Status, Partei, Betrag (per Extraktion)
- Semantik: inhaltliche Nähe trotz unterschiedlicher Wortwahl
- Fragen: eine Stufe darüber – siehe KI-Frage an ein Dokument
Erfolgsvoraussetzungen
- Zentral abgelegte Dokumente (nicht 5 Drives plus Postfach)
- OCR für Scans, damit der Text indexierbar wird
- Berechtigungen, die in den Ergebnissen eingehalten werden
- Minimale Datenblätter, um Inhalt und Metadaten zu verknüpfen
Häufig gestellte Fragen
- Ersetzt sie die fachlichen Filter?
- Nein. Typ, Lieferant und Status bleiben unverzichtbar. Die semantische Suche ergänzt Filter und Volltextsuche.
- Braucht es Metadaten?
- Ja: Metadaten plus indexierter Inhalt ergeben eine wirklich nützliche Suche. Die KI-Extraktion hilft, die Datenblätter anzureichern.
- Und die Zugriffsrechte?
- Die Suche darf nur Dokumente liefern, für die die Person berechtigt ist. Sonst ist es kein DMS, sondern ein Datenleck.
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